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Donnerstag, 3. Mai 2012

Wertschätzung durch den richtigen RAUM ausdrücken


Bei Wikipedia wird Wertschätzung folgendermaßen beschrieben:

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit.

Im geschäftlichen Leben zeigt sich Wertschätzung für mich unter anderem dadurch, dass Unternehmen einen Arbeitsplatz anbieten, der den Angestellten und Arbeitern so „gut tut“, dass sie auch am Ende eines Tages immer noch leistungsfähig und aufnahmebereit sind, um nicht „völlig fertig“ in den Feierabend zu gehen.

Foto: Jennifer Reisner


Dazu gehören u.a. die richtige Sitzposition, Farben und Formen, die für die jeweilige Person unterstützend wirken, Pflanzen und natürlich auch der Ausgleich zwischen yin und yang.

Wertschätzung zeigt sich aber auch in der Gleichbehandlung von weiblichen und männlichen Führungskräften. Hier spreche ich nicht nur die gleiche Bezahlung an, sondern auch die Raumaufteilung, die Raumgröße.

Oft genug sehe ich bei meinen Kunden, dass die weiblichen Team- oder Abteilungsleiter ein viel kleineres Büro haben, als ihre männlichen Kollegen und auch nicht bei ihrem Team sitzen, sondern ein Stockwerk darüber oder darunter, weil da gerade ein Büro frei war.

Dieser nicht geeignete, oft geringere RAUM ist deutlich spürbar, auch für die jeweiligen Untergebenen, die das unbewusst wahrnehmen. Immer wieder ist es spannend zu beobachten, was sich alles verändert, wenn die RÄUME vergrößert und umgebaut, oder die betroffenen Personen in einen anderen RAUM versetzt werden.

In einem Unternehmen, das ich schon länger berate, bekommt jede Führungskraft, ab Teamleiterebene ein eigenes Büro, das dann in den für sie oder ihn förderlichen Farbtönen gestrichen und eingerichtet wird. Die Angestellten schätzen das sehr, zeigt es doch, das dem Unternehmen das Wohl seiner Mitarbeiter sehr am Herzen liegt und es nicht nur durch eine Höher-Gratifikation seine Wertschätzung zeigt, sondern es sich auch sonst etwas kosten lässt, um zu zeigen:„Sie sind uns wichtig.“

Freitag, 13. April 2012

Die Kraft von KUNST und RAUM: Der erste Vorbericht in der Presse ist da.


    Am 12. April 2012 erschien im
  "Acherner und Bühler Bote" dieser Vorbericht:




Ulrich Deisinger und ich freuen uns schon sehr auf Sie und...


..."die Kraft von Kunst & Raum"
art&projects trifft apprico

Sonntag, 22. April - Matinee 11.00 - 13.00 Uhr
Gartenstraße 10 in Bühl
i(m Atelier in der ehemaligen Konkordia)
Erleben Sie die Kraft von Kunst und erfahren Sie,
wie Sie diese für Ihren Raum nutzen können


Es erwarten Sie:
Impulse und Ideen für Kunst und Raum
Möglichkeiten zum Gespräch mit Künstler und Beraterin
musikalische Untermalung vom "Heiko Gottberg Duo"
20% Ermäßigung auf alle Skulpturen


Mittwoch, 28. März 2012

Weiblichkeit und Feng Shui

Ein normales Bild in Baden-Baden. Die Touristen stehen mit der Kamera da und fotografieren unsere prachtvollen alten Häuserfassaden. Keiner von Ihnen begeistert sich für die klaren Strukturen des Bankneubaus mitten im Zentrum. Warum?

@Heike Schauz

Nun ich denke, es liegt daran, dass die alten Fassaden harmonisch sind und dem Auge unendlich gut tun. Hier herrscht ein ausgewogenes Verhältnis von yin und yang.

Das Prinzip von yin und yang bildet den Ursprung des Feng Shui. Es arbeitet mit dem Prinzip der Polaritäten (Gegensätze), die sich gegenseitig bedingen. Eines kann ohne das andere nicht existieren, denn ohne Tag gäbe es keine Nacht, ohne Licht keinen Schatten usw.

Yin steht dabei für das Dunkle, das Passive, das Weibliche, die Nacht und runde Formen – yang für das Helle, das Aktive, das Männliche, den Tag und lange, gerade Formen.

Wasser als eines der 5 Elemente steht im Feng Shui für das größte YIN und somit für die größte weibliche Kraft. Das Element Metall wird auch das kleine Yin genannt und damit ebenfalls dem Weiblichen zugeordnet. In die Formensprache übersetzt werden deshalb Kreise, ovale, halbrunde und geschwungene Formen dem YIN, also dem Weiblichen zugeordnet.

Ein Grossteil dessen, was die Natur hervorbringt ist gerundet. Die Sonne, der Mond, die Erde  sind rund. Hühnerei und Eizelle sind ebenso rund wie ein Vogelnest und sowohl der Natur- als auch der weibliche Zyklus verlaufen rund. Ich schätze, dass die ersten Hütten der Menschen auch rund gebaut waren. Lange, gerade Linien wurden erst durch die weitere Entwicklung des Menschen und den technischen Fortschritt möglich.

Weiblichkeit wurde schon in den Bildern der alten Meister oder in historischen Romanen mit „schwellenden Rundungen“ dargestellt. Ein mageres Model der heutigen Zeit wäre damals sicher nicht in einem Rubens-Bild verewigt worden, sondern würde eher dem männlichen Prinzip des Holz-Elementes als „Strich in der Landschaft“ entsprechen.

Ich würde mir wieder mehr Yin zur Ausgewogenheit in unseren Räumen und Städten wünschen. Mehr Weiblichkeit in der Architektur durch Bögen oder runde Fenster. Räume verändern und prägen schließlich Menschen. Es wäre spannend die Veränderungen zu beobachten.

Mein Artikel ist ab heute in der neuen Ausgabe von  http://www.pinkpumpsopen.eu/, dem neuen Onlinemagazin für Sie und ihn, zum Thema Weiblichkeit erschienen.

Freitag, 24. Februar 2012

Männer wohnen anders. Frauen auch.

Auch so funktioniert soziales Netzwerken - diesmal war es Twitter:
Hier wurde Gabi Schendl-Gallhofer letztes Jahr auf meine Tweets aufmerksam. Für Ihr neues Online-Magazin Pink-Pumps open suchte sie noch nach Autorinnen und ich fand die Möglichkeit, Feng Shui aus einer anderen Perspektive zu betrachten, sehr interessant. Hier ist das Ergebnis in der Ausgabe 01/12:

Männer wohnen anders. Frauen auch.

Gibt es tatsächlich ein männliches Wohnen und Arbeiten, oder ist das alles nur Klischee?



Das Prinzip von Yin und Yang  im Feng Shui bezieht sich auch auf das Männliche und Weibliche im Raum, im Haus. Dabei kann das eine nicht ohne das andere existieren. So wird z.B. das weibliche Yin der Nacht zugeordnet, die dann in der Morgendämmerung schon wieder den neuen Tag Yang in sich trägt und umgekehrt. Nur durch diese Ausgeglichenheit wird auf Dauer Harmonie erzeugt.
 
Bei vielen meiner Beratungsgesprächen fallen Sätze wie: „Ich fühle mich in meinem Haus nicht willkommen“ oder – „es gibt keinen Platz für mich.“ Denn natürlich hat auch jedes Haus, jede Wohnung einen Yin- und Yanganteil. Stellen Sie doch einmal von innen mit dem Blick zu Ihrer Eingangstür, dann ist der rechte Teil des Hauses Yin, der linke Yang. Unbewusst merken wir, wenn die Haus- oder Wohneingangstüre so weit links oder rechts liegt, dass für einen Teil des Paares nicht genug „Platz“ zur Verfügung steht. Zum Glück können solche „örtlichen Gegebenheiten“ meistens mit den geeigneten Maßnahmen ausgeglichen werden.

Probleme dieser Art finden sich oft bei Paaren, die erst zusammengezogen sind und in der ein Paar-Teil die Wohnung oder das Haus bereits gemietet oder gekauft hatte. In der heutigen Zeit der Langzeit-Singles kein Einzelfall. Interessanterweise findet sich in diesen Fällen dann auch eine Einrichtung, die dementsprechend Yin- oder Yanglastig ist.

Männerräume sind oft sehr hell, funktionell und weiß gestrichen und voller Elektronik, Computer und Technik. Helles Licht, kantiges Design, eher geometrische Formen, keine Vorhänge - bestenfalls Metallrollos -  und kaum oder verkümmerte Pflanzen überwiegen. Und – ganz spannend - die Männer lassen meistens alles am Platz. Einmal gestellt- passt! Interessant, das ausgerechnet große Firmen mit männlichen Chefs so gut wie immer nach diesem Prinzip gestaltet sind.

Weibliche Räume sind dagegen sehr oft mit dezenten Farbtönen gestrichen – oft mit gewagten Strukturen und es dominieren Textilien in Form von Kissen und Vorhängen. Indirekte Beleuchtung, Dimmer, Kerzen bringen warmes Licht in den Raum. Frauen dekorieren gerne und oft und stellen immer wieder mal die Einrichtung um. Sie lieben Holztöne und Pflanzen, oft in Form von zahlreichen Töpfchen unterschiedlicher Couleur. Auch frische Blumen sind auch bei weniger begabten „Grünen Daumen“ ein Muss.

Treffen der "Typisch" weibliche und männliche Einrichtungsstil und die gleichmäßige Zugehörigkeit im Raum zusammen, ist das Ergebis als Harmonie-Empfinden deutlich spürbar. Denn im Feng-Shui geht es nicht um das Entweder-Oder, sondern um das Sowohl-als-Auch.

Mehr zu Pink Pumps open finden Sie hier: http://www.pinkpumpsopen.eu/