Samstag, 23. März 2013

Einsatz in München: Ein Wohn- und Geschäftshaus braucht Business-Feng Shui


Diese Woche war ich in Bayern bei Kunden, mit denen ich schon länger zusammenarbeite. 
Unter anderem ging es diesmal um die Bemusterung der Farbtöne und Fliesen für die Aussengestaltung dieses Wohn- und Geschäftshauses in München.

Es sieht schon anders aus, als auf den Vorher-Fotos, die ich im Sommer 2012 gemacht habe. Allerdings noch nicht so, dass ein klares Vorher-Nachher entsteht. Deshalb hier die Scribbles, damit sich der interessierte Leser(in) ein Bild machen kann:

Die Gebäudevorderseite ist - außer im Erdgeschoss - aufwendig gestaltet und hebt sich positiv von den Nachbargebäuden (Elementeausgleich) ab. Auch der vorhandene Farbton passt. (Das Gebäude gehört zum Erd-Element)


Ansicht vorher
Das Gesicht“ des Gebäudes auf den belebten Gehweg – steht in einem krassen Gegensatz zum Gesamteindruck. Was oben aufwendig gestaltet wurde, erweckt unten den Eindruck von Bedürftigkeit und bleibt so auch beim Vorbeigehen im Gedächtnis.
Der Farbton ist viel zu düster, eine insolvente Marke dominiert das Geschehen mit seinen immer wiederkehrenden Schriftzügen (Wasser) , die das Haus in keinster Weise unterstützen, sondern im Konflikt dazu stehen.

Nichts außer einem kleinen Metall-Schild weist auf den Namen des Gesamtgebäudes hin und dass sich hinter dem gitterähnlichen, abweisenden Eingangstor viel mehr verbirgt.

Die Türen und Tore bedürfen einer grundlegenden Überholung, es fehlt an Grünpflanzen und einer Beleuchtung, die auch nachts auf das Haus hinweist.

Die uneinheitlichen Metallschilder haben ihre besten Tage hinter sich – die fehlenden Schilder weisen viel zu deutlich auf den Rückgang der Praxen im Haus hin (morphische Felder)



Meine Optimierungsvorschläge:

  • Erdton der Gesamtfassade beibehalten – aber mit einem roten Unter/- oder Beistrich „unterstreichen“
  • Erdgeschoss in einem passenden „erdigen Rotton“ um den darauf aufbauenden Erdton zu unterstützen und aufzufallen
  • einen extra Sockel, der sich in der gleichen Höhe um das Haus zieht/dunkler absetzen/anderes Material verwenden
  • Neue Beleuchtung entlang der ganzen Breite des Hauses – die auch nachts den Blick auf das Gebäude lenkt
  • Große Schilder mit Beschriftng (Hausnummer/Hausname – Name des neuen Ladengeschäftes)
  • Ein neues Eingangstor, dass den Blick nach hinten ermöglich.
  • Pflanzeinheiten an den Ecken betonen Anfang und Ende des Gebäudes und erwecken Aufmerksamkeit.
  • die Praxisschilder einheitlich und modern gestalten – keine spiegelnden Plexiglasscheiben!


Die Durchfahrt
Ansicht vorher

Auf dem Foto wird sehr deutlich, wie schlecht die Wegführung – der Energiefluss hier ist.
Die Menschen (Patienten) kommen durch das Eingangstor und laufen erst einmal an der Hauseingangstüre des Mehrfamilienhauses vorbei zum Hinterhaus. Außerdem wird das Abweisende des vergitterten Tores sichtbar.
Ein Durchgang/eine Durchfahrt unter den Wohnungen führt dort natürlich zu einer weniger stark ausgeprägte Stabilität.
Es kann ja nicht zugebaut werden – aber es sollte darauf geachtet werden, dass so wenig Fahrzeuge wie möglich nach hinten in den Hof fahren.



 Meine Optimierungsvorschläge:

• schnelle Orientierungsmöglichkeit für alle Eintretenden durch die farbliche Gestaltung
• Decke ocker – dann cremeweiß – erdiges Rot – ocker (Fassadenton) – Sockel extra
• der „rote Faden“ führt zur Eingangstür des Mehrfamilienhauses
• Beschriftung auf den Flächen nach Stockwerken
• Möglichkeit des schnellen Auswechselns bei Neuerungen
• Sockelbereich extra durch anderes Material
• zusätzliche Beleuchtung hilft bei der Energielenkung und gleicht außerdem den „Fehlbereichs“ mit
  aus – das geschieht zusätzlich durch die dunkler abgesetzte Decke
• Wenn möglich -  Eck zur Haustür runden


Der Hauseingang

Ansicht vorher

Der Eingang wird auch als „Mund des Gebäudes“ bezeichnet. Deshalb ist es wichtig, das er auch als solcher erkennbar ist.

Hauseingänge sollten sich immer von der unmittelbaren Umgebung abheben und weder durch Fahrräderblockiert, noch durch Mülleimer oder Aschenbecher kontaminiert werden.

Im Moment ist die Eingangstür zu 80% geblockt! Er wirkt trist und abweisend!!!



Meine Optimierungsvorschläge:

Marodes Vordach entfernen – Haustür wird durch Balkondecke geschützt (Untersicht dunkel)
• Blickwinkel öffnen
• Ruhebank aufstellen (Bereich gehört zu Partnerschaft/Betriebsklima)
• farbliche Gestaltung des Gesamthauses übernehmen – „roter Faden“
• Bereich vor dem Haus mit anderem Material (Hochwertig) abheben
• Beleuchtung anbringen - Bewegungsmelder
• rundes Pflanzelement vergrößern – Eingang mit Pflanze extra betonen

Die Perspektive


Wichtig ist bei Herauskommen aus der Eingangstür: „Was sehe ich?
Die freie Sicht aus der Tür steht für vorteilhafte Zukunftsaussichten. „Ich bekomme, was ich sehe“.

Im Moment ist das eine leere Mauer. 



Meine Optimierungsvorschläge:

• Brunnenelement einbauen wie in der Zeichnung – gegenüber der Haustür
• seitliche Gestaltung links (wie Farbinfos Hofeinfahrt)
• Wand hinter dem Brunnen in erdigem Rot
• Beleuchtung der roten Wand bei Nacht
• Pflanzen links und rechts des Brunnens
• Beleuchtung der linken Wand

Die Fassade hinten

Ansicht vorher

Die Lage der Balkone (Himmelsrichtung) bringt es mit sich, dass diese nicht zum Sonnen, sondern eher zum 
 Ablegen, Wäschetrocknen etc benutzt werden.
Das ergibt, zusammen mit den Müllcontainern den Eindruck einer „Sozialsiedlung“, bildet eine sehr schlechte Perspektive für das Hinterhaus und steht in keinem Verhältnis zur Vorderseite. Die Farbtöne sind nicht passend und viel zu dunkel. Mülltonnen sind kontaminiertes Qi und sollten nicht offen stehen/sichtbar sein.


Meine Optimierungsvorschläge:

• Beim Neu - Anstrich die gleichen Farbtöne und Farbakzente verwenden wie auf der Vorderseite
• Rahmung besonders mit „erdigem Rot“ hervorheben
• „roten Faden“ nach hinten durchziehen – er verbindet alle Gebäudeteile
• Schließen der Balkone mit Glas (zum Öffnen), seitlich undurchsichtig – Möglichkeit für Schränke o.ä.
• Mülleimerverwahrungen schaffen und begrünen (Bereich Reichtum)
• „grüne“ Bepflanzung des Balkons
• Fahrradgarage bereitstellen – ausreichend beschriften
• ausreichend Licht - Bewegungsmelder

Sonntag, 17. März 2013

POP UP MY BATHROOM - Besuch auf der ISH

Am vergangenen Freitag war ich auf der ISH in Frankfurt.
Auf dieser weltgrössten Leistungsschau für nachhaltige Sanitärlösungen, innovatives Baddesign, energieeffizienten Heiztechnologien in Kombination mit erneuerbaren Energien oder umweltschonende Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik, kann man Tag verbringen...

Ich habe mich gezielt für das innovative Baddesign entschieden. Auch hier war gutes Schuhwerk gefragt, denn das allein füllte mehrere große Hallen. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Wie es auf einer Messe so ist - manchmal schüttelt man den Kopf und denkt "Oh je" - teilweise sind es wirklich klasse Ideen, die wir als Feng Shui-Berater gut einsetzen können.

Das Bad wird definitiv als Lifestyle-Thema wahrgenommen und als ganzheitlich zu gestaltender Raum. Als einen Raum für den es ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte gibt und der zu einem harmonischen Ensemble gestaltet werden kann.

Gut geplant erhält er seine bestimmte Charakteristik, die durch Materialien, Formen und Farben bestimmt wird. Hier kann man dann Stunden verbringen - nicht nur in der Badewanne - sondern auch in der Sauna oder auf der Couch um sich zu regenerieren, zu geniessen und sich zurückzuziehen.

Das war mein Favorit :-)


Schönes Accessoires - ein Glas Weißwein, ein gutes Buch...

LED überall - aber leider nicht immer schön...

auch hier - mag mir gar nicht vorstellen, wie FRAU
morgens nach dem Aufwachen hier den Tag beschwingt beginnen soll...

warum so viel Farbe, die ich nachher nicht ändern kann... -
da seh ich mich doch in einem Jahr ab...

die Briten waren mit "Old Fashion" vertreten

stylish - aber - hier fehlen Pflanzen! :-)


Funktionale Heizkörper, die auch mal gut aussehen...

Nimm mich mit Kapitän...

Fugenlose Wandbeläge boomen... -
und auch das barrierefreie Baddesign sieht endlich schick aus...

gute Lösungen - ein Apothekerauszug sorgt für Ordnung im Badezimmer...
"Feng Shui gegen das Gerümpel im Bad!" :-)

Wandbelag setzt sich in der Duschabtrennung fort... - na ja, wer es mag...

ist mir einfach immer zu festgefahren ... -
 macht spätere Änderungen einfach schwierig...

klar und einfach - einfach schön

Auch die Toiletten mit integrierter "Hintern-Reinigung" durch Wasser (aqua-clean)
sehen jetzt annehmbar aus...

Wohnlandschaften

Zurück in die 70 - er...

Design-Waschtisch

Superschicke Dusch-Wanne

Für jeden Geschmack fand sich was... :-)

Samstag, 9. März 2013

deutsche Handwerkszeitung verlost Business-Feng Shui-Beratung im Wert von 3.000 €

Aus einer Anfrage der deutschen Handwerkszeitung (DHZ) entstand das Ganze.

"Frau Schauz, gibt es Feng Shui für die Werkstatt?" Das war mir so nicht bekannt. Es gibt zwar Werkstätten, die "Feng-Shui Betten" oder "Feng-Shui-Möbel" :-) herstellen - wobei mich da mal wieder die Begrifflichkeit stört.

Auch ich habe einige Handwerksbetriebe in den letzten Jahren beraten, oder in Seminaren Handwerkern Feng Shui nahe gebracht - aber immer ging es um die Büros und/oder das Ladengeschäft. Umso spannender finde ich nun, dass meine Beratung, die es zu gewinnen gibt, sich AUCH mit der Werkstatt beschäftigen wird. Und natürlich mit den Büros, dem Ladengeschäft, dem Ausstellungsraum, dem Besprechungszimmer und dem ganzen Außenbereich....

Hier geht´s zur Anmeldung und dem Online-Artikel bei der DHZ: http://bit.ly/13BKzBT


deutsche Handwerkszeitung 08.03.2013 Ausgabe 5

Zudem bin ich gespannt, welches Unternehmen aus welcher Handwerks-sparte* es sein wird. Vielleicht ein Schornsteinfeger oder ein Korbmacher? Ja, auch diese Gewerke gehören dazu. Genauso wie der Zahntechniker und der Geigenbauer...





*Übersicht aller Handwerksberufe:

I. Bau- und Ausbaugewerbe:
Maurer und Betonbauer
Ofen- und Luftheizungsbauer
Zimmerer
Dachdecker
Straßenbauer
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
Betonstein- und Terrazzohersteller
Estrichleger
Brunnenbauer
Steinmetzen und Steinbildhauer
Maler und Lackierer
Gerüstbauer
Schornsteinfeger

II. Elektro- und Metallgewerbe
Metallbauer
Chirurgiemechaniker
Karosserie- und Fahrzeugbauer
Feinwerkmechaniker
Zweiradmechaniker
Kälteanlagenbauer
Informationstechniker
Kraftfahrzeugtechniker
Landmaschinenmechaniker
Büchsenmacher
Klempner
Installateur und Heizungsbauer
Behälter- und Apparatebauer
Elektrotechniker
Elektromaschinenbauer
Uhrmacher
Graveur
Metallbildner
Galvaniseure
Metall- und Glockengießer
Schneidwerkzeugmechaniker
Gold- und Silberschmiede

III. Holzgewerbe
Tischler
Parkettleger
Rolladen- und Jalousiebauer
Boots- und Schiffbauer
Modellbauer
Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher
Holzbildhauer
Korbmacher

IV. Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe
Damen- und Herrenschneider
Sticker
Modist
Weber
Seiler
Segelmacher
Kürschner
Schuhmacher
Sattler und Feintäschner
Raumausstatter

V. Nahrungsmittelgewerbe
Bäcker
Konditor
Fleischer
Müller
Brauer und Mälzer
Weinküfer

VI. Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege sowie der chemischen und Reinigungsgewerbe
Augenoptiker
Hörgeräteakustiker
Orthopädietechniker
Orthopädieschuhmacher
Zahntechniker
Friseur
Textilreiniger
Wachszieher
Gebäudereiniger
Kosmetiker

VII. Glas-, Papier-, keramische und sonstige Gewerbe
Glaser
Glasveredler
Feinoptiker
Glasbläser und Glasapparatebauer
Glas- und Porzellanmaler
Edelsteinschleifer und -graveur
Fotograf
Buchbinder
Buchdrucker, Schriftsetzer, Drucker, Siebdrucker
Keramiker
Orgel- und Harmoniumbauer
Klavier- und Cembalobauer
Handzuginstrumentenmacher
Geigenbauer
Bogenmacher
Metallblasinstrumenten-macher
Holzblasinstrumenten-macher
Zupfinstrumentenmacher
Vergolder
Schilder- und Lichtreklamehersteller
Vulkaniseure und Reifenmacher

Samstag, 2. März 2013

Wasserobjekte und Naturinstallationen - für Feng Shui-Berater ein Paradies

Gestern war ich mit Kunden bei art aqua - the projects company in Bietigheim-Bissingen. 

art aqua ist ein Unternehmen der Braun-Gruppe und hat vor über 20 Jahren begonnen Wasserobjekte und Naturinstallationen für Privatpersonen und Firmenkunden zu entwickeln. Zwischenzeitlich beschäftigt das Unternehmen in diesen Bereichen über 200 Mitarbeiter.

Bei der Auswertung der Geschäftsräume meiner Kunden war ersichtlich geworden, das u.a. ein Brunnen benötigt wurde. Zudem haben wir einige Tür-Fenster-Linien, die geblockt werden müssen, Backings fehlen und auch der Herzpunkt braucht einen repräsentativen Rahmen. 

Wir haben bei der Fa. art aqua einen sehr interessanten Vormittag verbracht. Frau Renata Lai hat sich umfassend um uns gekümmert und viel erklärt. Danke nochmal dafür! Da ich vor zwei Jahren zum letzten Mal vor Ort war, habe ich wieder viel Neues gelernt. Es hat sich einiges getan. 

Der erste Blick nach Innen
Muscheln  ergeben eine ganz eigenwillige Struktur

Was mir besonders gefallen hat - sie arbeiten jetzt eng mit dem Frauenhofer-Institut zusammen - um das was Mitarbeiter "empfinden" ,wenn sie in dergestalt eingerichteten Räumen arbeiten, wissenschaftlich darzustellen.

Blick auf die "grüne Wand" im Eingangsbereich mit Wasserwand 

Dass sich das Raumklima verbessert, Elektrosmog, Feinstaub und Gerüche auf natürliche Weise "eliminiert" werden,  müsste dann auch den überzeugen, der mir immer mal wieder erklärt "Wir brauchen keine Pflanzen, die haben wir ja draußen - da ist alles grün!"

Hecke bremst Feinstaub aus....

Brunnen und Groß-Pflanzen - hier arbeiten 60 Menschen in einer Fabrikhalle - man merkt es nicht!

 Ein schöner Satz auf der Internetseite von art aqua, die ich wegen den "virtuellen Rundgängen", der umfassenden Information und den wunderbaren Eindrücken sehr empfehlen kann, möchte ich aufgreifen:

"....Aus der Erkenntnis heraus, dass Räume mit über die Leistungsfähigkeit von Menschen und den Erfolg von Unternehmen entscheiden..."

eine Idee zur Abtrennung im Büro - vermeidet zudem Ablageberge! :-)
 
Hügelmoos - einmal in runder Form 

Von Künstlerhand geschaffene Leuchten



art aqua GmbH & Co.
Prinz-Eugen-Straße 11
74321 Bietigheim-Bissingen
Germany

Fon +49 71 42 97 00 - 0
Fax +49 71 42 97 00 - 10


Dienstag, 26. Februar 2013

"Macht Feng Shui im Business denn wirklich Sinn, Frau Schauz?"


JA! JA! JA!

Als ich gestern von einem Neukunden nach Hause fuhr, hatte ich genug Zeit unser Gespräch zu reflektieren.
Es geht in diesem Fall um ein Hotel und natürlich kamen Fragen auf zum Sinn und Unsinn von Feng Shui.

Es ist doch so:

„Gutes Business-Feng Shui ist eine langfristig lohnende Investition in jedes Unternehmen“...

...und die Wirkung von gutem Business-Feng Shui außer acht zu lassen und nicht zu nutzen ist für jede Art von Geschäft schade. Denn die bewusste Gestaltung der Räume bringt unweigerlich eine Steigerung des geschäftlichen Erfolgs mit sich. Außerdem sind die Fluktuations- und Krankheitsraten niedriger und das Betriebsklima verbessert sich nachweislich. 

Denn bei den Business-Feng Shui-Maßnahmen geht es immer um die Menschen und deren Wohlbefinden - nicht um schöner Wohnen und Einrichten. Das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Es geht um Geschäftsführer und Chefs, die gutes Geld verdienen wollen (müssen), um Mitarbeiter, die sich wohl fühlen und die auch abends - nach einem ganzen Tag Arbeit -  immer noch energiegeladen sind und es geht um den Kunden oder die Gäste, denen es so gut gefällt, dass sie gerne lange im Laden verweilen (Umsatz) oder ihr Umfeld im Hotel mit allen Sinnen genießen, länger bleiben und wiederkommen. (Umsatz)

                                               Suite - Chedi - Muscat

Dabei sind mir persönlich Gespür, Empfinden und Erfahrung wichtiger, als liniengetreu die strengen Regeln des klassischen Feng Shui zu befolgen. Pragmatisch - praktisch - gut! Feng Shui muss gut umsetzbar sein und zum Gesamtkonzept passen.

SPA-Bereich Mattlihüs - Oberjoch
Wichtig ist mir eine gute Kombination aus geeigneter Form- und Materialwahl, Farbe, Licht, dem Bezug von Mensch, Raum und Natur und den passenden Bauelementen. Und dazu passen nun mal keine achteckigen Spiegel, Flöten, Windspiele oder Kristalle. Das ist meiner Meinung nach einfach eine "alberne" Reduzierung dieser umfassenden Lehre - und ich will es mir im Hotel auch gar nicht vorstellen! :-)

Sobald jemand fragen muss: "Warum haben Sie das denn da aufgehängt" und die Erklärung kommt: "weil der Feng Shui-Berater das gesagt hat" ist es Feng Shui-DANEBEN.

Denn: "Gutes Business-Feng Shui sieht man nicht, man spürt es!"

SO - und ich freue mich auf die neue Aufgabe, die nun vor mir liegt!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Auch auf die Gefahr hin, in ein Wespennest zu stechen...

...aber manchmal ist es echt schwer auszuhalten...


...da kann ich mich immer nur wundern, was alles unter dem Titel Feng Shui verkauft wird und wie manche meiner "Kollegen" beraten. Auch bestimmte Vorträge - in die ich mich, wenn es die Zeit erlaubt bei Messen oder ähnlichen Veranstaltungen - setze, sind absolute High- oder eher Downlights. 


Geldbörsen zum Beispiel in der passenden Farbe zum Geburtselement unterstützen den Reichtum. Dazu gibt es Spiegel für "teures" Geld, die man dann in diese Geldbörse stecken kann, um damit sein Geld zu verachtfachen!!! Ich habe es mir verkniffen, hätte aber gerne gefragt, warum diese Dame denn nicht am Montag 500 € in ihre Geldbörse steckt um dann am Freitag 4.000 € herauszunehmen...
Das Schlimme ist, die Zuhörer des Vortrages standen anschließend Schlange am Stand um sich eine Geldbörse in der für sie richtigen Farbe zu kaufen.... - so ein Humbug!
Dann die ganzen Feng Shui-Möbel, Feng Shui-Farben, Feng Shui-Kleidung, Feng Shui-Brunnen, Feng Shui-Hilfsmittel...- furchtbar. Vor allem sind diese Dinger auch immer noch richtig hässlich...
Wenn, dann gibt es Farbtöne, die bestimmte Feng-Shui-Optimierungsmaßnahmen unterstützen und genauso werden auch Möbel, Wasser oder Pflanzen eingesetzt. Diese müssen dann zum Kunden und seinem Einrichtungsstil passen - und nicht umgekehrt!
Es gibt zudem "Kollegen", die setzen Feenstaub an den Wänden ein - wortwörtlich - oder beraten eine Arztpraxis insoweit, als die Inhaber danach 2 DIN-A-4-Seiten erhielten, auf denen nur die Himmelsrichtungen mit den entsprechenden Elementezuordnungen angegeben waren.... Norden -> Wasser -> wird unterstützt von Metall...- weiter keine Angaben...HALLO??? ->Kostenpunkt 1.800 € -> das ist NEPP!
Und dass uns  dann Handwerker oder Neu-Kunden beim Thema Feng Shui seltsam von der Seite anschauen - kein Wunder!! DIES ist ein Business - mit Büro, Visitenkarte, Briefpapier und Geschäftskonto - auf das überwiesen wird. Geld im roten Kuvert zu überreichen - na ja!

 Ich weiß, ich weiß - jeder von uns bekommt die Kunden, die er anzieht... - bin mit meinen auch sehr zufrieden - aber das musste mal raus!! 

Freitag, 15. Februar 2013

Ich kann keinen Schnee mehr sehen...

...ich weiß, ich weiß, es ist immer noch Winter.
 Aber heute morgen beim ersten "Aus dem Fenster schauen" hat mich fast der Schlag getroffen.
 Gestern war alles Weiße weg, die Vögel zwitscherten  - jetzt sind es wieder 15 - 20 cm Neuschnee.

Foto: Tagträumer http://on.fb.me/XaPNi5
Mein Auto ist mehr oder weniger begraben - wohne jetzt in Halbhöhenlage und der Schneepflug hat einen netten Hügel direkt davor errichtet - auf dem steilen Anfahrtsweg hoch zur Straße kann keiner hochfahren.

Bei eine meiner Kundinnen habe ich heute morgen - nach längerem Fußmarsch - den vereinbarten Termin einhalten können. 
Alles andere - no chance.

Ich bräuchte das jetzt nimmer....

Schönes Wochenende wünsche ich Ihnen allen - und viel Sonne im Herzen!
Ihre Heike Schauz

Sonntag, 10. Februar 2013

Ab 10. Februar: Zwölf Monate im Zeichen der Wasserschlange

Beim Klick auf die Zeitung wird der Artikel vergrößert: Quelle: WO
Eine sehr gute Zusammenfassung für das Wasserschlangenjahr
 findet sich auch bei meiner  Kollegin Margartehe Gold 

Freitag, 8. Februar 2013

Die Stiefel des Grauens...

...nein, keine Sorge  - jetzt kommt kein Bericht über Dominas oder Ähnliches...

...eigentlich geht es um das berühmte Entrümpeln. 
Dazu gehören ja auch immer Kleider und Schuhe.
Diesmal hat es auch die beigen Stiefel auf dem Foto erwischt. 
Als ich sie in die Hand nahm musste ich lächeln. Die Stiefel des Grauens....

Hier folgt die Erklärung:
Beim Umbau von Bessey&Flammer 2011 in Bühl war es ja schon herbstlich. Da ich damals die Projektleitung inne hatte, war ich jeden Tag auf der Baustelle, die zeitlich sowieso sehr eng getacktet war.

 Da ich den Handwerkern wahrscheinlich zwei oder dreimal am Tag mit 
Nachfragen "auf den Geist ging", kam doch tatsächlich eines Morgens 
- als ich mit klick, klack wieder hereinkam: 
 "Oh je, jetzt kommen wieder die Stiefel des Grauens!"  
Das wurde zum running gag. :-)


Wenn Sie Lust haben, sich den Film noch einmal anzuschauen - bitte schön:
http://www.youtube.com/watch?v=AkXBJB-APEY